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Nach einer klitzekleinen Pause von fast 3 Jahren melde ich mich zurück. Was ist in der Zwischenzeit passiert… All das, was mit 4 Kindern zu erwarten war. Regelmäßig bricht das Chaos über uns herein. Die beiden Großen nähern sich der Pubertät und haben häufig schlechte Laune. Sie und ich geraten leider häufig aneinander. Es gestalten sich Unterhaltungen wie im folgenden Beispiel: „Bring bitte den Müll raus!“ „Habe keine Lust!“ „Jetzt mach schon!“ „Nö!“ „Wirst Du wohl den Müll rausbringen!“ „Ich habe es doch erst letzt Woche gemacht und außerdem ist Trixi dran!“ „Verflixt und zugenäht, bring den Müll nach Draußen, sonst stelle ich Dir die Tonne in Dein Zimmer!“ Das Zusammenleben mit Teenagern ist absolut zermürbend. Anstrengend ist auch, dass sie sich so gar nichts sagen lassen. Ich muss beispielsweise gar nicht erst versuchen, ihnen die Hausaufgaben zu erklären. Einmal wöchentlich kommt deshalb eine Mathe-Nachhilfe vorbei (für die ich ebenso dankbar bin wie für unsere Putzhilfe). Im Berufsalltag geht es ebenfalls turbulent zu. Ich habe vor einem halben Jahr den Job gewechselt, musste aber feststellen, dass ich unflexibler bin, als ich mir selbst eingestehen wollte. Der Anfahrtsweg war zu lang, ständig riefen die Betreuungseinrichtungen an, mit der Bitte, die Kinder abzuholen, und ich musste mir letztlich eingestehen, dass ich den eigentlichen spannenden Job als PR-Redakteurin nicht adäquat erledigen konnte. Ich kehrte deshalb vor einigen Wochen zu meinem alten Arbeitgeber zurück.

Immerhin: Track ist zum Glück noch das liebe, in sich ruhende Kerlchen, dass er sowieso von Anfang an war. Und Teddy ist inzwischen stubenrein und bringt sich nicht mehr ständig in Lebensgefahr, indem er sich aus dem Kinderwagen stürzt oder auf die Straße rennt.