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Am 6. Januar stand ich auf einem nahe gelegenen Schlittenberg und hatte zum ersten Mal das Gefühl, wiederhergestellt und meiner inzwischen wirklich recht großen Familie gewachsen zu sein. Die Sonne schien, um mich herum rodelten mein Mann und meine Kinder den Hang hinunter und unser Jüngster, der warm eingepackt in seinem Tuch vor meinem Bauch hing, machte niedliche Schnarch-Geräusche.

Das Gefühl, für eine kurze Zeit einfach nur Rumstehen zu dürfen, war großartig. Im Dezember war daran noch nicht zu denken gewesen. Zunächst die Kaiserschnitt-Geburt, vor der ich einen Riesenbammel hatte, die dann aber doch relativ komplikationslos verlief. Dann die (schlaflose) Zeit im Krankenhaus und die erste Woche daheim, als ich versuchte, wieder auf die Beine zu kommen. Ein kleiner gesundheitlicher Rückschlag Mitte Dezember, der eine erneute Stippvisite im Krankenhaus nach sich zog und ganz nebenbei noch Schulferien, Weihnachtsvorbereitungen und die Organisation der Kindergeburtstage von Tick und Track. Und mittendrin in diesem ganzen Trubel unser neues Familienmitglied, das zum Glück ein genügsames kleines Kerlchen zu sein scheint.

Das Känguru-Kind

Jetzt haben wir Mitte Januar und ganz langsam stellt sich so etwas wie Routine ein. Momentan schläft der Junior, von Track liebevoll Butzelbär genannt, auf meinem Schoß. Hat er Körperkontakt, ist er friedlich. Wehe allerdings, man legt ihn kurz in sein Bettchen. Das wird meist sofort mit lautem Schreien quittiert. Infolgedessen hängt er die meiste Zeit des Tages an mir wie ein Känguru-Baby in seinem Beutel. Zum Glück habe ich mein gutes altes Tragetuch aus Tracks Babytagen nicht verkauft. Jetzt leistet es mir wieder gute Dienste.

Da der Kleine noch schläft, werde ich mich jetzt dem spannenden Thema „Beantragung von Elterngeld“ widmen. Oder vielleicht schlafe ich lieber vorher noch ein Stündchen..

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