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Letzte Woche wurde ein Albtraum wahr. Unser dauer-bespieltes Hudora-Trampolin, absolutes Lieblingsspielzeug meiner Kinder wurde von einer Sturmböe dahingerafft. Als ich nach Hause kam, wollte ich unseren Garten sturmsicher machen. Doch leider kam ich zu spät. Das Trampolin wehte vor meinen Augen davon und landete zwei Nachbargärten weiter in einer Hecke.

Dabei wiegt das Ding rund 50 kg. Vier freundliche Nachbarn halfen mir dabei, das Trampolin zu bergen und zurückzutragen. Leider war es nicht nur ein bisschen verzogen, sondern irreparabel verbogen Meine Kinder waren natürlich untröstlich. Es war ähnlich schlimm, als wäre der Hamster gestorben.

Wenige Tage später hatten die Nachbars-Zwillinge Geburtstag. Geschenkt bekamen sie… ein Trampolin. Seitdem sehen meine Drei mit säuerlichen Mienen den Knirpsen von nebenan beim Hüpfen zu. Wenn ich Ballspiele oder Schaukeln vorschlage, winken sie ab. „Zu langweilig“, heißt es dann. Oder „Unser Garten ist doof“. Meine Tochter trauert am meisten. Sie war vermutlich in einem früheren Leben ein Känguruh, denn sie beließ es seinerzeit nicht bei einfachem Springen, sondern hatte täglich komplizierte Sprung-Abfolgen eingeübt.

Vermutlich brauchen wir doch ein neues Trampolin – uns muss nur noch einfallen, wie wir es so absichern, dass es nicht beim nächsten Mal die Nachbar-Zwillis erschlägt.

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