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„Das ist Wahnsinn. Warum schickst Du mich in die Höööölle…“ Beim Anblick meines Wohnzimmers geht mir aus irgendeinem Grund die erste Zeile dieses grottenschlechten Schlagers durch den Kopf. Es sieht einfach nur grauenvoll aus. Und es wird noch viel schlimmer, denn in 3 Tagen ziehen wir um. Nachdem die Kinder im Bett waren, habe ich die Kartons durchgezählt und bin auf stolze 73 gekommen. 15 bis 20 müssen wir in den nächsten Tagen noch packen – und zwar unter erschwerten Bedingungen.

Das sah heute etwa so aus: Nach 1,5 Kartons musste ich einen Windelwechsel vornehmen, nach einem weiteren halben Karton einen Streit schlichten und bei Karton Nummer 3 den zweiten Streit. Als ich am Nachmittag den 5. Karton gepackt hatte und ihn auf Nummer 3 stellen wollte (beides mit Spielzeug meiner Tochter vollgepackt), musste ich feststellen, dass Nummer 3 zur Hälfte leer war. Die Kinder hatten Lunte gerochen und ihre Spielsachen „gerettet“. Morgen wird es ähnlich chaotisch weitergehen, denn mein Größter hält die Nacht bei Oma und Opa nur mit Hilfe des Ehrenwortes von Papi durch, morgen abgeholt zu werden – im 160 km entfernten Ulm.. Wir hatten es für eine gute Idee gehalten, ihn aus dem Umzugsstress herauszuhalten und nicht mit einem üblen Anfall von Heimweh gerechnet.