Bin wieder da – mit Pubertieren im Gepäck

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Nach einer klitzekleinen Pause von fast 3 Jahren melde ich mich zurück. Was ist in der Zwischenzeit passiert… All das, was mit 4 Kindern zu erwarten war. Regelmäßig bricht das Chaos über uns herein. Weiterlesen

Überleben in der Großfamilie – 10 Survival-Strategien

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10 Monate sind seit der Geburt unseres Jüngsten vergangen. Meine Creme gegen Augenringe ist zwischenzeitlich wirkungslos geworden. Manche Nächte sind so kurz, dass man eigentlich auch gleich durchmachen könnte. Und wenn mal wieder eine nette alte Dame auf der Straße daher kommt und sowas ausruft wie „Ach schön, so viele Kinder!“ dann zeige ich ihr möglicherweise den Mittelfinger. Weiterlesen

Erster Winter als Großfamilie

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Am 6. Januar stand ich auf einem nahe gelegenen Schlittenberg und hatte zum ersten Mal das Gefühl, wiederhergestellt und meiner inzwischen wirklich recht großen Familie gewachsen zu sein. Die Sonne schien, um mich herum rodelten mein Mann und meine Kinder den Hang hinunter und unser Jüngster, der warm eingepackt in seinem Tuch vor meinem Bauch hing, machte niedliche Schnarch-Geräusche. Weiterlesen

Wenn das Brot nicht in den Schulranzen passt

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Heute Morgen musste ich meinen beiden Schulkindern mal wieder beim  Einräumen ihrer Schulranzen helfen. Wie so oft galt es, einen Platz für die Brotdose und die Trinkflasche zu finden, denn (Trommelwirbel) in die eigentlich dafür vorgesehenen Fächer passt weder das eine noch das andere hinein. Diesbezüglich erinnert mich Scout an namenhafte Handtaschenhersteller, die die Einführung des Smartphones verpennt haben und weiterhin niedliche kleine Handyfächer in ihre Taschen integrieren, in die maximal der Einkaufschip hineinpasst. Weiterlesen

Woche 31 – Keinen Bock mehr auf Schwangersein

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Ich habe keine Lust mehr. Schwanger zu sein ist verdammt anstrengend. Es soll Frauen geben, die ihre Schwangerschaft in vollen Zügen genießen – ich gehöre definitiv nicht dazu. Ich muss ständig aufs Klo, habe schlechte Laune, bin dauernd müde und kann die (eigentlich gut gemeinte) Frage „Wann ist es denn soweit?“ nicht mehr hören. Weiterlesen

Die Halbzeit ist geschafft

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Nach inzwischen etwas über 20 Schwangerschaftswochen ziehe ich Bilanz. Ich bin ständig müde – aber damit hatte ich gerechnet. Ich trage brav Kompressionsstrümpfe (die nicht zwangsläufig hässlich sein müssen  😉 ) und messe gelegentlich meinen Blutdruck. Dem Baby geht es prächtig – und mir so einigermaßen – allerdings war der Arzt beim letzten Besuch mit meinen Werten nicht ganz zufrieden. Ich solle mir mehr Ruhe gönnen, riet er mir. Aaaaaah ja…. Mehr Ruhe…. Mit drei Knirpsen, die gerade Sommerferien haben und tägliches Entertainment erwarten.

Rosa Wände im Babyzimmer?

Tick, Trixi und Track haben die Schwangerschaft inzwischen akzeptiert. Track gibt meinem wachsenden Bauch hin und wieder ein Küsschen, Tick hilft löblicherweise bei der Gartenarbeit („Du darfst nicht schwer heben, Mami!“) und Trixi denkt über die Einrichtung des Babyzimmers nach. Sie hätte gerne rosa Wände – ungeachtet der Tatsache, dass das Baby voraussichtlich ein Junge wird. Mit dieser Neuigkeit hadert sie ein bisschen. Sie hatte auf weibliche Verstärkung gehofft.

In der vergangenen Woche habe ich mich durch Berge von Kinderkleidung gewühlt – überraschenderweise habe ich längst nicht soviel weggegeben, wie ich dachte. Der Junior braucht in den Größen 56 und 62 überhaupt nichts. Und da er, ganz wie seine Brüder, im Winter Geburtstag haben wird, gibt es auch keine unnützen T-Shirts oder Mini-Badehosen, die ich ausmisten muss.

Kinder, ihr bekommt ein Geschwisterchen!

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Vor einigen Wochen haben wir Tick, Trixi und Track mitgeteilt, dass sich unsere Familie vergrößern wird. Die Reaktionen waren komplett verschieden. Trixi konnte es erst nicht glauben, freute sich aber dann. Sie hätte gerne eine Schwester. Track fand die Nachricht zunächst langweilig. Wir hatten von einer Überraschung gesprochen und dann kommt nur so eine doofe Baby-Info. Als er dann schließlich noch einen Lolli bekam, gab er sich zufrieden. Weiterlesen

Kinder-Überraschung

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Heute unter dem Motto „Unverhofft kommt oft“

Woche 7 – Ich bin -völlig überraschend und gänzlich ungeplant- in der siebten Woche schwanger. Übel ist mir nicht, ansonsten setzen einige Zipperlein ein, die ich bereits kenne. Ich versuche den Gedanken an ein viertes Kind an mich heranzulassen. Heute feiern wir den Geburtstag meines Patenkindes. Eine Mutter mit 4 Kindern ist auch dabei. Sie hat zwei Jungen und zwei Mädchen – darunter ein Zwillingspärchen. Sie ist von Haus aus eine Frohnatur, den Streß, den sie hat, spürt man trotzdem. Ich kriege Angst. Ich bin keine Frohnatur. Ich bin ein alter Pessimist, dessen Glas immer halb leer ist. Wie soll ich das bloß schaffen? Dann kommt noch das kurze Gespräch mit einer anderen Mutter hinzu. Als die Frau mit den 4 Kids zum Spielen geht, stellt sie sich zu mir und sagt: „Puh, also 4 Kinder wären mir echt zuviel. Da hat man ja gar keine Zeit mehr für sich selbst. Zum Glück habe ich nur 2!“. Alles klar, denke ich. Das erzählst Du genau der Richtigen..

Woche 10 – ich bin aufgeflogen. Eine Arbeitskollegin fragt mich in der Mittagspause, wie es mir geht. „Und? Irgendwelche Neuigkeiten bei Dir? Ist vielleicht ein viertes Kind geplant?“ Dabei grinst sie und wirft einen kurzen Blick auf meinen Bauch. Ich lenke sofort vom Thema ab, aber ich fürchte, sie hat mich durchschaut. Ich habe leider tatsächlich bereits 2 kg zugenommen. Die Taille ist dahin. Ich beschließe, zwei Wochen lang nur noch Schlabber-Look zu tragen. Vor der 12. Woche und dem nächsten Arztbesuch werde ich Niemandem etwas sagen.

Juni 2016

Woche 12 – die Nackenfaltentransparenz-Messung steht an. Wie immer, wenn es um Arzttermine in der Schwangerschaft geht, habe ich riesigen Bammel. Hoffentlich ist alles in Ordnung! In der Praxis angekommen will die nette Arzthelferin meinen Blutdruck messen. Ich winke ab. Das kann sie sich schenken. Er ist viel zu hoch. Ich bitte sie, den Blutdruck im Anschluss an die NT-Messung zu ermitteln. Gott sei Dank waren meine Sorgen unbegründet. Dem Baby geht es gut und mit der Nackenfalte ist alles in Butter.

In der 13. Woche packe ich gegenüber meinem Arbeitgeber, Freunden und der Familie aus. Ich ernte: Verblüffung, Ungläubigkeit, spontane Umarmungen, Glückwünsche und (tragischerweise) auch Mitleidsbekundungen.

 

Italien-Urlaub mit drei Kindern

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Nach längerer Abwesenheit melde ich mich zurück. Turbulente Wochen liegen hinter uns. Darunter auch ein einwöchiger Urlaub in Italien. Vor drei Jahren hatten wir es am gleichen Ort (Caorle – unweit von Bibione und Jesolo und nicht ganz so touristisch wie die beiden) schonmal versucht. Leider wurde meine Tochter krank und wir verbrauchten den ganzen Urlaub in der viel zu kleinen Ferienwohnung. Außerdem machten wir seinerzeit den Fehler, im August zu verreisen. Es war irre heiß und uns kam auch noch der italienische Feiertag Ferragosto dazwischen, an dem halb Italien ans Meer reist. Der Urlaub war also ein ziemlicher Reinfall – weil die Ferienanlage prinzipiell aber sehr schön war, beschlossen wir, Caorle eine zweite Chance zu geben.

Mit Kindern nach Venedig

In diesem Jahr hatten wir tatsächlich mehr Glück. Zwar begann der Urlaub etwas holprig mit fiesem Pfingstferien-Reiseanfangs-Verkehr, doch dann wurde alles besser. Das Wetter war sonnig, aber nicht zu heiß, die Kinder sammelten tonnenweise Muscheln, unsere Ferienwohnung war dieses Mal ausreichend groß und wir schafften sogar den Trip nach Venedig, zu dem wir 2013 krankheitsbedingt nicht kamen. Eine Tagestour mit Kindern nach Venedig ist jedoch eine ziemlich anstrengende Sache, wie sich schnell herausstellte. Wir kennen jetzt nicht nur den Markusplatz sondern auch sämtliche in der Nähe befindlichen öffentlichen Toiletten. „Ich muss mal aufs Klo“, hieß es im Halbstundentakt.  Irgendwann waren die Kinder müde. Bis zum Ablegen der Fähre zum Festland dauerte es jedoch noch zwei Stunden. Wir fanden zum Glück eine kleine, schattige „Calle“ mit Bänken. Dort picknickten wir und unser Jüngster machte anschließend Jagd auf Tauben.

Vermutlich war das nicht unser letzter Adria-Besuch. Wir wissen ja jetzt, worauf es im Italien-Urlaub mit drei Kindern ankommt: Nicht im August verreisen, auf eine ausreichend große Ferienwohnung achten und keine großen Erwartungen in puncto Ausflüge stellen.

Kinderwagen für große Eltern

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Vor kurzem bat mich eine Freundin, die in Kürze Nachwuchs bekommt, in Sachen Kinderwagen-Kauf um Rat. „Ihr hattet doch schon einen oder zwei Kinderwagen im Einsatz – welches Modell eignet sich für große Eltern?“, fragte sie mich. Ich erklärte Ihr, dass wir seinerzeit mit einem gebraucht erworbenen Teutonia gut klargekommen seien – allerdings ist ihr Mann nochmal 10 cm größer als mein Mann – und das Modell, das wir hatten, gibt es in der Form heute gar nicht mehr. Weiterlesen